Competence Center: Human Capital Management

Moderne HCM-Systeme stellen die stabile Basis für die Personaladministration, Personalabrechnung und Zeitwirtschaft dar. Dabei verwalten sie nicht nur Personaldaten, sondern bieten ebenfalls eine Vielzahl von Informationen und Analysen. Umso mehr kann es verwundern, dass immer mehr Unternehmen sich für ein strategisches Reporting entscheiden – nicht ohne Grund, wie Sie nachfolgend erfahren können.

Personalkosten entstehungsgerecht auf die Organisationsstruktur aufteilen, Fluktuationsgründe im Detail zu analysieren oder Rückstellungsbeträge automatisiert pro Mitarbeiter berechnen, sind heutzutage entscheidende Faktoren für den Unternehmenserfolg.

Für diese und viele weitere Fragestellungen reicht ein operatives Reporting auf Ihrem HCM-System nicht mehr aus, sondern es müssen komplexe Berechnungen unter Berücksichtigung der zeitlichen Abhängigkeiten in einem Data-Warehouse durchgeführt werden. Dieses strategische Reporting mit allen relevanten HCM-Kennzahlen ermöglicht, Personalentscheidungen anhand fundierter Analysen zu treffen. Erst der Einsatz eines Data-Warehouse-Systems schafft die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für ein solches Reporting.

Mit unserem qHCM-Personalreporting erhalten Sie ein produktives Reporting für den Überblick über Ihre Personalkennzahlen. qHCM verwendet einen aus langjährigen Erfahrungen standardisierten Lösungansatz, mit vielen vordefinierten Kennzahlen.
Basierend auf einer Paketlösung ermöglicht es Ihnen jedoch jederzeit individuelle Anpassungen und rüstet Sie bestens für zukünftige Erweiterungen.

Die Einteilung der Pakete erfolgte nach fachlichen Gesichtspunkten in Anlehnung an das SAP ERP-HCM. Dies erlaubt Ihnen einen unkomplizierten Einstieg in Ihr Personalreporting mit schnellen Ergebnissen und einem abgeschlossenen Reporting der Basiskennzahlen. Dabei liegt uns eine einheitliche Definition der Kennzahlen und Vergleichbarkeit der Daten über die Pakete hinweg besonders am Herzen.
Grundlage aller Pakete bildet das qHCM-PA. Die hier für das Personalbestandsreporting ermittelten Stammdaten des Mitarbeiters werden in allen zusätzlichen Paketen verwendet. Ebenso kann die im qHCM-OM ermittelte Unternehmensstruktur als Basis Ihrer weiteren Reports dienen.

Unsere Data-Warehouse-Pakete im Überblick

qHCM-PA (Personaladministration)

Das qHCM-PA beinhaltet alle Berichte zum Personalbestand, den An- und Abwesenheiten so wie dem Krankenstand. Für jeden Mitarbeiter werden Informationen aus den Infotypen der Personaladministration unter Berücksichtigung der zeitlichen Abhängigkeiten aufbereitet. Damit lassen sich die Personaleinheiten als Summe oder eingeschränkt nach beliebigen Merkmalen, wie zum Beispiel dem Mitarbeiterkreis auswerten.
Aus der Kombination der ganztägigen An- und Abwesenheiten mit PA-Daten ergeben sich viele zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Sie dadurch langzeitkranke Mitarbeiter aus Ihrem Personalbestandsreporting ausschließen. Auch ein Krankenstandsreporting ist in diesem Paket schon enthalten.

qHCM-OM (Organisationsmanagement)

Mit dem Paket qHCM-OM können Sie die Struktur Ihres Unternehmens im Reporting abbilden. Sämtliche Kennzahlen aller Pakete werden in diesem Paket auf Ihre Organisationsstruktur heruntergebrochen.
Zusätzlich bekommen Sie mit qHCM-OM eine Übersicht Ihrer unbesetzten Planstellen sowie ein Personalbedarfsreporting. Auf diese Weise können bspw. Bedarf und Bestand gegenübergestellt werden.

qHCM-PT (Zeitwirtschaft)

Ergänzend zu den ganztägigen An-/ und Abwesenheiten aus dem qHCM-PA stehen in diesem Paket die untertägigen An- und Abwesenheiten sowie Saldenstände aus dem Zeitwirtschaftscluster zur Verfügung.

qHCM-PY (Personalabrechnung)

Das Paket zur Abrechnung enthält neben den Revisionsdaten auch Abrechnungsergebnisse angereichert mit Mitarbeiterinformationen (qHCM-PA-Daten).

qHCM-Fluktuation

Mit dem Fluktuationsreporting lassen sich Veränderungen im Personalbestand darstellen. Die Grundmenge der Veränderungen besteht aus den statusverändernden Maßnahmen, kann aber auf beliebige andere Attribute des Mitarbeiters erweitert werden. Eine besondere Stärke dieses Pakets besteht darin, Fluktuationen so zu ermitteln, dass die Bestandsänderungen eines Monates mit den Mitarbeiterkopfzahlen aus dem qHCM-PA-Paket übereinstimmen.

qHCM-Accruals/Assets und Urlaubsreporting

In diesem Paket sind Berichte für Urlaubs- und Überstundenreporting gebündelt. Es enthält unter anderem Kennzahlen für den Urlaubsanspruch, Resturlaub pro Mitarbeiter und eine Gegenüberstellung mit dem erdienten Urlaub für die Rückstellungsberechnung. Sämtliche Kennzahlen werden für Prognosezwecke auch für den in Zukunft gebuchten Urlaub berechnet.

Dieses Paket bietet außerdem die Funktionalität an, Urlaubs- und Überstundenberechnungen monetär zu bewerten und Rückstellungsbuchungen im FI zu generieren.

Unsere Modellierung im Detail

Der Einsatz unseres qHCM-Standardmodells garantiert Ihnen ein ausgereiftes Datenmodell, das bei sich bei verschiedenen Kunden im täglichen Gebrauch bewährt hat. Sie profitieren dabei von unserer mehrjährigen Projekterfahrung und diversen Technologien, die in unseren Implementierungsprojekten zum Einsatz kommen. Nachfolgend einige Beispiele:

Deltamechanismus

Ein implementierter Deltamechanismus ermöglicht sowohl eine Extraktion der Daten aus dem Quellsystem im Delta als auch die Fortschreibung im BW im Delta. Damit ist auch untertägiges Laden der Daten möglich!

In- und Fürperioden

Das qHCM-Standardmodel gibt es in drei unterschiedlichen Ausbaustufen:
• Stichtagssicht
Die Stichtagssicht beinhaltet lediglich eine Snapshotsicht für jeden Monatsletzten plus den Vortagesstand für den aktuellen Monat. Die Daten aus den vergangenen Monaten werden nicht mehr verändert.
• Fürperioden
Die Fürperiodensicht stellt den Spiegel zum Vorsystem dar. Hier werden alle Änderungen im Quellsystem berücksichtigt. Allerdings gibt es in diesem Modell keine festgeschriebenen Daten (historisch korrektes Reporting).
• In-und Fürperioden
Hier werden, wie aus der Abrechnung bekannt, alle Daten periodengerecht verbucht. Dadurch lässt sich sowohl eine dem Vorsystem entsprechende Sicht der Daten als auch eine stabile Sicht der Daten erzeugen. Somit können einmal reportete Daten jederzeit nachvollzogen werden (historisch korrektes und historisch stabiles Reporting).

2-Schichtenmodell

Die Umsetzung in einem 2-Schichtenmodell garantiert eine flexibel erweiterbare Lösung, die außerdem SAP HANA-ready ist. Die Reduktion der Schichten spart einerseits Speicherplatz und ermöglicht andererseits eine kostengünstigere Erweiterbarkeit des Datenmodells.

Zentrale Logik

Eine zentral hinterlegte Logik garantiert ein sehr gut wartbares System und ermöglicht eine systemweite einheitliche Definition von Kennzahlen.